
- 03.05.2024
- Interior Facts
Couch & Sofa richtig positionieren
Große, offene Grundrisse sind nach wie vor voll im Trend, aber sie kommen auch mit der ein oder anderen Herausforderung, sobald es auf die Raumplanung zugeht. Eine davon begegnet uns bei unseren Projekten ganz oft: Welches Sofa, soll wo und wie stehen?
Die Entscheidung für das richtige Sofa ist eine, die in vielen Kategorien gedacht werden sollte. Sei es der Komfort, Stoff- und Farbwahl oder auch Größe und Form. Letzteres fasst dieser Blogartikel besonders ins Auge, denn je nach Raumsituation und gewünschtem Raumgefühl lassen sich ganz unterschiedliche Empfehlungen aussprechen und Ideen entwickeln.
Die Couch im schmalen, langen Raum
Schlauchförmige, in ihren Funktionen vertikal unterteilte Räume gibt es oft. Gerade bei Neubauten werden Wohn-Essbereiche häufig nach hinten in den Garten schauend geplant und fassen mit ihrer Länge dann die gesamte Breite des Hauses, was von innen betrachtet eben schlauchförmig wirkt.
Ganz oft wird hierbei zu einem L-förmigen Sofa gegriffen, das sich in die entstehende Raumecke schmiegt. Das ist naheliegend und sehr sinnvoll, aber nicht die einzige Lösung.

Was spricht dafür und was bewirkt es im Raum?
Ein Sofa, das so positioniert wird, fällt optisch am wenigsten ins Gewicht. Das Raumgefühl bleibt dabei sehr luftig und je nachdem wie lang die kürzere Wand ist, ist sie damit auch schon ein Stück weit gefüllt.
Was ist die Alternative?
Spiegelt man ein solches Ecksofa, hat das großen Einfluss auf das Raumgefühl. Die Ecke wirkt damit optisch abgeschlossener und der Raum voller, was absolut gewollt sein kann. Da das Sofa nun optisch „schwerer wiegt“, macht es Sinn, die kurze Wand oder die Ecke hin zum Fernseher stärker zu betonen. Kleiner Tipp: Das Sofa nicht ganz in die Raumecke schieben, sondern, sofern der Raum das zulässt, 10-20 cm freilassen – das wirkt auch luftiger und großzügiger.

Büro einrichten – Projekt cc. Der Spruch: „Kleide dich für den Job, den du willst, nicht für den, den du hast.” ist den meisten wahrscheinlich bekannt und die bewusste Beeinflussung der eigenen Realität, um Wünsche und Visionen wahr werden zu lassen, ist heute beliebter denn je und nennt sich Manifestation....
Wie eine Einrichtungsberatung wirklich abläuft Mindestens genauso weit verbreitet wie der Irrglaube, Einrichtungsberatung sei nur was für die oberen 1% der Gesellschaft, ist der Zweifel daran, dass eine fremde Person den eigenen Geschmack treffen könnte. Ich kann das gut verstehen und weiß auch, dass dahinter weniger der Zweifel an Expertise...
Sofa in sehr kleinem Raum positionieren
Ein guter Trick für kleine Räume ist, das Sofa so weit wie möglich von der Eingangssituation weg zu positionieren und am besten so, dass man es nicht im Profil, sondern frontal sieht. Zum einen wirkt es einfach kleiner, weil es so weit wie möglich vom Betrachter weg steht und zum anderen hat man in der Regel erstmal viel freie Fläche, die wahrgenommen wird, was auf ein großzügiges Raumgefühl einzahlt.
Was außerdem super sinnvoll sein kann, ist eben kein klassisches Ecksofa zu wählen, sondern mit einem mobilen Element zu arbeiten, dass durch ein Tablett oder ähnliches schnell mal zum Couchtisch werden kann.

Große Wohnzimmer sinnvoll aufteilen
Es mag nicht jeder, aber wenn es darum geht, lange Distanzen zu überbrücken, ist es eine sehr sinnvolle Maßnahme, das Sofa frei in den Raum zu stellen. Wird so eine Positionierung um eine Konsole oder Ähnliches an dem Rücken des Sofas ergänzt, bekommt das Ganze mehr Abgeschlossenheit. Mittlerweile gibt es viele Sofahersteller, die ihre Modelle so modular anbieten, dass sich Sitzflächen in zwei Richtungen konfigurieren lassen.

Was ist die Alternative?
Wer sich mit einem frei im Raum stehenden Sofa gar nicht anfreunden kann, kann die Sitzgruppe auch einfach um weitere Möbelstücke erweitern. Das können Sessel, Hocker, ein weiteres Sofa oder ein Daybed sein. Je nachdem, was dabei das gewünschte Raumgefühl ist, kommt es wiederum sehr auf die Optik der im Raum stehenden Elemente an. Ein massiver Clubsessel vermittelt zum Beispiel etwas ganz anderes als ein lehnenloser Polsterhocker.

Was ist die Alternative?
Wer sich mit einem frei im Raum stehenden Sofa gar nicht anfreunden kann, kann die Sitzgruppe auch einfach um weitere Möbelstücke erweitern. Das können Sessel, Hocker, ein weiteres Sofa oder ein Daybed sein. Je nachdem, was dabei das gewünschte Raumgefühl ist, kommt es wiederum sehr auf die Optik der im Raum stehenden Elemente an. Ein massiver Clubsessel vermittelt zum Beispiel etwas ganz anderes als ein lehnenloser Polsterhocker.